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Sorgerecht für Mütter

Verheiratete Mütter

Während der Ehe haben die Eltern die gemeinsame elterliche Sorge für die gemeinsamen Kinder. Das Gesetz will es so, dass dies grundsätzlich auch nach einer Trennung oder Scheidung so bleibt. Von diesem Grundsatz gibt es auch Ausnahmen.

Alleinige elterliche Sorge oder Aufenthaltsbestimmungsrecht?

Wenn nicht einer der beiden Ehepartner nach der Trennung oder im Zusammenhang mit der Scheidung einen Antrag auf Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge bei Gericht stellt, dann bleibt es bei der gemeinsamen elterlichen Sorge. Die Richter kümmern sich dann nicht um dieses Thema. Sie fragen lediglich anlässlich des Scheidungstermins nach, ob es bei der gemeinsamen elterlichen Sorge bleiben soll.

Von dem Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge wird bei Vorliegen besonderer Gründe abgewichen. Es kann dann auf Antrag entweder die gesamte elterliche Sorge oder Teile davon auf einen Elternteil übertragen werden.

Die elterliche Sorge besteht aus vier größeren Bereichen

 

  • Aufenthaltsbestimmungsrecht
  • Vermögenssorge
  • Gesundheitsfürsorge
  • Passangelegenheiten

Es gibt dann noch weitere Teilbereiche wie z. B. die schulischen Angelegenheiten oder die Vertretung gegenüber Ämtern. In der Regel streiten sich Eltern jedoch eher um die vier oben genannten Teilbereiche.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist dabei der wichtigste Teilbereich. Wer dieses hat, entscheidet darüber, wo das Kind lebt oder wo es sich aufhält. Auslöser eines Streits um das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist oft die unbedachte Bemerkung eines Elternteils, dass das Kind nach einem Umgangswochenende bei ihm bleiben soll, er es nicht mehr zum anderen Elternteil zurückbringen will oder dass er mit dem Kind wegziehen möchte. Manchmal ist auch Auslöser eines Streits die Ankündigung eines Elternteils, ins Ausland zu ziehen.

In solchen Fällen macht es Sinn, nur einen Teilbereich der elterlichen Sorge, z. B. das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen.

Kommen die Eltern jedoch überhaupt nicht mehr miteinander klar, d. h. führt jedes Zusammentreffen zum Streit und leiden die Kinder darunter, dann macht es auch Sinn, die alleinige elterliche Sorge auf einen Elternteil zu übertragen.

Landet ein solcher Antrag bei Gericht, dann schalten die Gerichte oft einen Verfahrensbeistand ein. Dies ist dann ein Anwalt des Kindes. Er kümmert sich um die Interessen des Kindes und spricht mit diesem (soweit dies vom Alter her möglich ist).

Darüber hinaus werden oft auch kinderpsychologische Gutachten in Auftrag gegeben. Mit Hilfe dieser macht sich das Gericht dann ein Bild davon, bei welchem Elternteil das Kind am besten aufgehoben ist oder welchem Elternteil das Sorgerecht zur alleinigen Ausübung übertragen werden soll.

Wenn Sie mehr zum Thema Sorgerecht für Mütter erfahren möchten, wenden Sie sich an einen unserer erfahrenen Fachanwälte für Familienrecht.

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